„Für den Imperator – aber bitte zum kleinen Preis!“
Einleitung: Eine große Leidenschaft mit großem Preis?
Warhammer 40.000 ist ohne Zweifel eines der beliebtesten Miniaturenhobbys der Welt – mit epischen Schlachten, beeindruckenden Modellen und einer unfassbaren Lore.
Doch eines hört man regelmäßig, vor allem von Neueinsteigern:
„Ist Warhammer 40k nicht unglaublich teuer?“
Kurz gesagt: Ja – es kann teuer sein, muss es aber nicht. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du sinnvoll in das Hobby einsteigen oder weitermachen kannst, ohne dein Sparschwein zu exorzieren.
Warum Warhammer 40k teuer wirkt – und was wirklich dahintersteckt
Ein Starter-Set für 130 €, Einzelboxen für 50–120 €, ein Codex für 40 € – da kommen schnell mehrere hundert Euro zusammen, bevor du überhaupt das erste Spiel gespielt hast.
Aber: Warhammer ist ein Hobby, kein Produkt, das du „auf einmal“ brauchst. Ähnlich wie bei Fotografie, Musikinstrumenten oder Modellbau investierst du nach und nach, oft über Jahre hinweg. Viele Hobbyisten bauen ihre Armeen über Monate oder sogar Jahrzehnte Stück für Stück auf.
1. Sparmöglichkeiten – So wird Warhammer deutlich günstiger
1. Starte mit einem Einsteiger-Set
– Games Workshop bietet regelmäßig Starterboxen, wie z. B. „Combat Patrol“ oder „Introductory Sets“. – Du bekommst Figuren, Regeln, Würfel und manchmal sogar Gelände – perfekt für Einsteiger. – Diese Boxen sind oft günstiger als der Einzelkauf der enthaltenen Modelle.
Tipp: Auf Aktionen oder saisonale Releases warten, z. B. Weihnachten („Battleforces“) oder Editionsstarts.
2. Gebraucht kaufen – eBay, Kleinanzeigen Foren
– Viele Hobbyisten verkaufen unbemalte oder nur grundierte Modelle. – Du kannst so echte Schnäppchen machen – teilweise 30–50 % unter Neupreis. – Achte auf den Zustand und vermeide offensichtliche Recasts (Plagiate).
Gute Quellen: eBay, eBay Kleinanzeigen, Facebook-Gruppen, Tabletop-Foren.
3. Teile Boxen mit Freunden
– Viele größere Boxen (z. B. Leviathan, Warhammer 40k: Starter Sets) enthalten zwei Fraktionen. – Wenn du jemanden findest, der die andere Hälfte will, könnt ihr euch die Kosten teilen. – So bekommst du deine Armee zum halben Preis.
4. Nutze kostenlose Regeln Apps
– Die Grundregeln von 40k sind kostenlos online verfügbar (PDF von Games Workshop). – Fraktionsregeln sind oft in der Warhammer 40,000 App enthalten – viele Funktionen sind sogar kostenlos. – Alternativ: Gedruckte Bücher gebraucht kaufen.
5. Male baue selbst – nicht fertig kaufen
– Bemalte Armeen oder aufwendig gebaute Dioramen kosten oft extra. – Wenn du selbst bastelst bemalst, sparst du viel – und lernst gleichzeitig wichtige Hobbyfähigkeiten. – Auch bei Farben kann man sparen, z. B. mit Alternativen zu Citadel-Farben wie Vallejo, Army Painter oder Green Stuff World.
6. Plane deine Armee – und kaufe gezielt
– Statt impulsiv Modelle zu kaufen: erst Listen schreiben, Konzepte entwickeln. – Viele Spieler kaufen mehr, als sie je nutzen – das kannst du vermeiden. – Nutze Armeebuilder-Apps wie Battlescribe, Wahapedia oder das offizielle Tool.
7. 3D-Druck? Nur mit Vorsicht
– Ja, viele sparen mit dem selbst Drucken von Bitz oder Ersatzteilen. – Aber: Rechtlich kann das Grauzone oder illegal sein, besonders bei Replikaten. – Nutze 3D-Druck eher für individuelles Gelände, Marker oder Umbauten – keine Kernmodelle.
Fazit: Ja, Warhammer ist teuer – aber mit Köpfchen geht’s günstiger
Warhammer 40k ist kein günstiges Hobby – aber es ist planbar, modular und anpassbar an jedes Budget. Wenn du gezielt kaufst, gebraucht suchst und dir Zeit lässt, kannst du eine großartige Sammlung aufbauen, ohne dich finanziell zu ruinieren.
Und das Wichtigste: Du kaufst nicht einfach „Modelle“. Du investierst in eine kreative, taktische und soziale Freizeitbeschäftigung, die dich oft jahrelang begleitet.
Deine Meinung ist gefragt:
Wie empfindest du die Preise im Warhammer-Hobby? Hast du eigene Spartipps oder Tricks, die dir geholfen haben? Schreib’s gern in die Kommentare und lass uns drüber diskutieren!


