Die besten Fraktionen für Einsteiger (2025)

Collage

Die besten Fraktionen für Einsteiger (2025)

Welche Armee passt zu dir – und macht den Start ins Hobby nicht gleich zur Grimdark-Krise?

Warhammer 40.000 ist wie ein riesiges, übertrieben episches Sci-Fi-Buffet – mit allem, was dazugehört: überdimensionierte Waffen, schreiende Helden und mehr Latein als im Vatikan. Aber bevor du mit Würfeln um dich wirfst oder Miniaturen bemalst, steht eine entscheidende Frage: Welche Fraktion ist die beste für Einsteiger?

Die Antwort hängt von deinem Stil, deiner Geduld und – seien wir ehrlich – deinem Farbgeschmack ab. Hier findest du eine Übersicht über die einsteigerfreundlichsten Fraktionen 2025 – mit Vor- und Nachteilen, Bemalspaß und Lore-Faktor.

1. Space Marines – Der sichere Klassiker

Wenn Warhammer 40k eine Boyband wäre, wären die Space Marines der Frontsänger: überall, laut, ikonisch. Und das hat Gründe.

Warum Space Marines für Einsteiger top sind:

  • Verzeihen spielerische Fehler
  • Solide Rüstungswerte
  • Viele Modelle in Starterboxen
  • Gigantische Lore-Bibliothek
  • Modularer Aufbau (du kannst leicht erweitern)

 

Bemalen: Einsteigerfreundlich. Viele Farbschemata (Ultramarines, Blood Angels, Space Wolves etc.). Trockenbürsten funktioniert super.

Nachteil: Fast jeder hat sie. Wer etwas ausgefalleneres sucht, könnte sich schnell nach mehr Persönlichkeit sehnen.

Ideal für dich, wenn: Du klassische Helden willst, einfach starten willst und keine Angst vor Bolter-Overkill hast.

2. Necrons – Die untoten Roboter mit Style

Du magst Terminator, Stargate und alte Götter in Maschinenkörpern? Dann: Necrons.

Warum Necrons einsteigerfreundlich sind:

  • Starke Widerstandswerte
  • Gute Fernkampfoptionen
  • Wenig Sonderregeln (gut zu lernen)
  • Starterbox erprobt (Indomitus, Elite Edition etc.)

 

Bemalen: Extrem anfängerfreundlich. Metallic-Farben + Wash = fertig. Wer will, kann sich mit Leuchteffekten austoben.

Nachteil: Stilistisch kühler. Nicht jeder kann sich mit der „Roboter ohne Seele“-Ästhetik anfreunden.

Ideal für dich, wenn: Du effiziente, stilvolle Maschinen willst – mit einem Hauch antikem Horror.

3. Tyraniden – Der Schwarm kommt

Tyraniden sind das biologische Grauen aus dem All – ein Mix aus Alien, Starship Troopers und Lovecraft.

Warum Tyraniden cool für Einsteiger sind:

  • Viele Modelle in der Armee = immer was zu tun
  • Nahkampfbetont, ideal für aggressives Spiel
  • Stylisch & einzigartig – absolute Blickfänger
  • Neue Modelle & Regeln durch 10. Edition & Leviathan

 

Bemalen: Etwas aufwändiger wegen Haut/Chitin-Kombi, aber sehr kreativ. Viele Farben möglich. Kontrastfarben funktionieren gut.

Nachteil: Viele Modelle = viel zu bemalen. Und nicht alle Einheiten sind leicht zu meistern.

Ideal für dich, wenn: Du Schwärme liebst, auf kreative Bemalung stehst – und nichts gegen Tentakel hast.

4. Astra Militarum – Menschen mit Mut (und Kanonen)

Die Imperiale Armee. Keine Supersoldaten. Nur Mut, Panzer und Artillerie.

Warum sie gut sind:

  • Schöne Kombination aus Infanterie + Fahrzeugen
  • Große Auswahl an klassischen und neuen Modellen
  • Einfach zu bemalen, robust zu spielen
  • Tolle Lore (Cadians, Krieg, Catachan…)

 

Bemalen: Camouflage oder Einheitsfarben – beides geht. Nicht zu schwer, aber man kann sich kreativ austoben.

Nachteil: Taktisch etwas anspruchsvoller. Nicht so fehlerverzeihend wie Space Marines.

Ideal für dich, wenn: Du die menschliche Seite liebst – mit Panzern, Grabenkrieg und purer Entschlossenheit.

5. Chaos Space Marines – Die dunkle Seite ruft

Du willst wie ein Space Marine spielen, aber mit mehr Hörnern, Spikes und Wahnsinn? Bitte sehr.

Warum CSM cool für Einsteiger sind:

  • Klassisches Spielgefühl, ähnlich wie normale Marines
  • Viele Einheiten sind vielseitig einsetzbar
  • Tolles, düsteres Design – von besessenen Monstern bis zu Kultisten

 

Bemalen: Etwas kniffliger wegen der Details, aber lohnend. Viele düstere Schemata möglich – Black Legion, Word Bearers etc.

Nachteil: Viele Optionen = leicht überfordert am Anfang. Aber spannend!

Ideal für dich, wenn: Du Lore, Stil und Spiel mit einem Hauch Wahnsinn willst.

Mein Tipp als Hobby-Veteran:

Teste, was dich optisch catcht. Du wirst die Miniaturen oft sehen – du musst sie mögen. Starte klein. Eine Combat Patrol oder 500 Punkte reichen für den Anfang.

Lass dich nicht stressen. Es ist okay, Fehler zu machen – der Imperator vergibt (manchmal).

 

Hoffentlich hilft dir das bei deinem Start in die finstere Zukunft! Und vergiss nicht: Egal, für wen du dich entscheidest – am Ende bemalst du eh mehr Fraktionen, als du geplant hast.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert